Gemeinschaftsprojekt „Mobile der Sozialpädagogik“ auf der Bundesgartenschau

Gemeinschaftsprojekt „Mobile der Sozialpädagogik“ auf der Bundesgartenschau

Wer die noch bis zum 3. Oktober geöffnete Bundesgartenschau in Ingolstadt besucht, kann in dem Kubus der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt eine kleine Gemeinschaftsarbeit des Lehrstuhls für Sozialpädagogik mit Regens Wagner Absberg bestaunen, in der mehr drinsteckt als man zunächst denkt: ein aus fünf grünen Flügeln bestehendes, mit Figuren und Symbolen besetztes Mobile. Die Idee dazu entstand bereits vor gut eineinhalb Jahren. Im gemeinsamen Dialog mit Fakultäts-Vertretern auf der einen sowie Gesamtleitung, Kunsttherapie und Menschen mit Behinderung auf der anderen Seite, entstand die Idee, den Dreiklang und das fragile Beziehungsgeflecht von Lehre, Forschung und Praxis in einem Mobile künstlerisch zu visualisieren. Die daraus entstandenen fünf beweglichen Flügel des Mobiles symbolisieren ausgewählte Aspekte des sozialpädagogischen Denkens und Handelns:

  • Die Beratungssituation versinnbildlicht die Kunst des Beratens und Begleitens.
  • Der Glaswürfel symbolisiert Mehrdimensionalität, Reflexion und Persönlichkeitsbildung.
  • Das Buch steht für Wissen, Lehre und Forschung.
  • Die Brücke veranschaulicht den Aufbau von Übergängen und Verbindungen.
  • Die Menschen verweisen auf Lebenslagen in der Lebensspanne.

Kunst- und Ergotherapeut Peter Webert schaute sich das unter seiner Mitwirkung entstandene Mobile mit BewohnerInnen des SHT-Nachsorgezentrums Treuchtlingen beim gemeinsamen Besuch der Bundesgartenschau vor Ort an. Im Anschluss wurde nicht nur über das Gemeinschaftsprojekt geredet, sondern auch die vielen anderen Sehenswürdigkeiten besucht. Der Ausflug nach Ingolstadt endete mit einem Mittagsimbiss und einem Gruppenfoto vor dem „Sonnengesang“, dem wohl bekanntesten Gebet, des Franz von Assisi.

Mehr Infos zum Mobile unter https://www.ku.de/ppf/paedagogik/lehrstuhl-fuer-sozialpaedagogik/